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FAQ4H Fragen Antworten Quellen, FAQ für Heilung
FAQ4H = Fragen Antworten Quellen FAQ für Heilung - Wissen-Sammlung: Gesundheit, Krankheit, Symptome, erkennen wirklicher URsachen, Diagnose, Therapie, Ernährung, Heilmittel, alternative biologische energetische Heilung, Heilmethoden, Hilfe, Tipps. Warum bin ich krank? Wie werde ich gesund: URsachen-Therapie > Selbstheilung > Genesung!

URsachentherapie ist im Quantenheilungszeitalter der kürzeste und sicherste Weg zur Genesung. (Bert Paul)   (9)


Krankheit... > Candida

Einleitung

Candida albicans (eine Mikrobenart aus der Hefepilzfamilie) ist eine häufige Pilzerkrankung auf Schleimhäuten und in Mund, Rachenbereich, Verdauungstrakt, der Lunge und im Genitalbereich zu finden. Der Pilz kann bereits bei 75 % aller gesunden Personen nachgewiesen werden. Erkennbar ist er z.B. bereits auf der Zunge als starker weisser Belag am Morgen.

Erst wenn das Gleichgewicht unserer Immunabwehr gestört wird, z.B. durch Ernährungsmängel (Zucker oder Kohlenhydratüberangebote = Abusus) oder durch Medikamente die auch nützliche "Mitbewohner" killen (Antibiotika), können sich anschließend solche Mikroben überproportional vermehren und durch ihre massenhafte Besiedlung zu gesundheitlichen Folge-Problemen führen. Optisch direkt erkennbar sind nur die Fälle im Mundraum (Soor), an Zehen und Fingern, bzw. deren Nägel, aber auch an Babywindeln (Windelpilz).

Nicht vergessen werden sollte, dass nach neuesten Erkenntnissen aufmerksamer Onkologen der Candidapilz bei vielen Krebserkrankungen beteiligt ist. Mehr über die Stichworte: Dr Tullio Simoncini Krebs ist ein Candida Pilz, heilbar99%

Zusammenhänge

Je mehr der Grundschutz des eigenen Immunsystems gestört ist, durch Mangelversorgung oder bereits erkennbare Grunderkrankungen wie Übersäuerung (pH-Wert Entgleisungen, z.B. Speichel pH-Wert dauerhaft kleiner 6,8), Haarausfall, Zahnsubstanzverlust, Stuhl- oder Magen-Darm-Probleme, desto schneller können sich weitere Erkrankungen ausbreiten, bis hin zu Diabetes mellitus, Krebs, etc.

Nicht vergessen werden darf, dass die Behandlung mit Antibiotika (AB) das natürliche Gleichgewicht unserer eigenen und lebenswichtigen Mikroben extrem stört. Um überhaupt unsere Speisen verdauen zu können und ihre Inhaltsstoffe ins Blut überführen zu können benötigen wir dringend einer Helferschar von guten Mikroben im Darm. Dieser Darmfloraanteil beträgt beim Erwachsenen bis zu rund 2 kg. Würde diese Menge zu 100 % absterben, könnten wir nicht mehr versorgt werden und müssten sterben. Wenn nach einer AB-Therapie kein gezielter Wiederaufbau geschädigter oder verlorener Darmflora-Anteile betrieben wird, ist dies meist der Einstieg, das eigene Immunsystem dauerhaft schädigen zu können! Wenn die Verdauungskraft im Darm sinkt, kann der Speisenbrei bzgl. seiner Inhaltsstoffe nicht mehr optimal ausgenutzt werden, das kann z.B. zu Schwächeerscheinungen führen, da aber auch die Verdauungsbrei-Rückstände weniger ordentlich abgebaut werden, führt das oft zu Blähungen oder auch zu Entzündungen. Dies sind immer die ersten Körpersignale, dass hier etwas aus dem Ruder läuft. Blähung, unregelmäßige Stuhlkonsistenz und Häufigkeit sind ernsthafte erste Warnsignale.

Auf diese Zusammenhänge wird aber bei einer "normalen" medizinischen Behandlung nur selten geachtet, bzw. die wahre UR-Sache für schleichend fortschreitende Erkrankungen gesucht. Ausnahme: Sie gehen zu einem Therapeuten, der z.B. mit TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) vertraut ist und daher immer als erstes die Frage nach einer regelmäßigen Verdauung etc. stellt. Oft wird sogar eine Breitband- oder Wiederholungsbehandlung mit AB vorgenommen und der Patient kann bzgl. seiner Immununkraft immer tiefer sinken und so die natürliche Eigenabwehr seines Organismus immer mehr verlieren. Ist dieser Zustand erst mal erreicht, kann sich eine Lawine von Krankheiten breit machen, die zwar meist schleichend und chronisch auftritt, dafür aber recht zuverlässig. Mediziner behandeln diese dann zu oft "erfolgreich" mit lebenslangen "Symptomtherapien", ohne die Quelle der UR-Sachen einzudämmen oder aus dem Teufelskreis herauszuführen. In extremen Fällen kann dies dann diffuse Ängste, Suizidgedanken, Apathie etc. mit sich bringen (dies schrieb ein Teilnehmer eines Gesundheits-Forums mit Eigenerfahrung).

Zucker ist Treibstoff fürs Gehirn. Candida verbraucht oft den Zucker, bevor das Gehirn Zugriff hat. Das führt zu einem zu tiefen Blutzuckerspiegel und das kann den Willen schwächen, lustlos, müde bis erschöpft machen. Je größer ein Candidabefall ist, desto größer ist auch der Versorgungsbedarf durch Zucker oder Glukose, d.h. wenn jemand einen extremen Zuckerbedarf hat ("süßer Zahn"), kann diese Abhängigkeit sogar durch Candida verursacht sein.

Einer der meist gemachten Fehler ist der Versuch, Candida komplett abzutöten. Erstens kann es nicht gelingen und zweitens kann es sogar noch größere Schädigungen nach sich ziehen. Hiermit wird klar, Candida ist keine Krankheit sondern ein rechtzeitiges ernstes Warnsignal (rote Lampe) für eine zu lange Fehlbehandlung des eigenen Körpers! Wer das erkennt, hat bereits die ersten Schritte auf dem kürzesten Weg zur Genesung hinter sich!

Es ist übrigens erwiesen, dass ein starker Candida-Befall im Darm oder in der Lunge stets mit Krebs in diesen Organen auftritt. Der Chirurg, Dr. Simoncini hat festgestellt, wenn er den Candida-Pilz entfernt, über Spülungen mit Natriumhydrogencarbonat, das ist im Prinzip Natron, dass eine extrem basische Wirkung besitzt und damit eine Übersäuerung neutralisiert, dass dann auch nach wenigen Tagen die Geschwulste nicht mehr feststellbar sind. Also Candida weg = Krebs weg! Mehr über den Video-Link unten.

Ursachen

Mögliche Ursachen

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Ursachen für Candida können von Person zu Person unterschiedlich sein. Ein übermäßiger Befall mit Candida albicans kann durchaus auch mehrere Ursachen gleichzeitig haben, von denen eine dominieren kann. In der großen Mehrheit zumindest der chronischen Fälle ist eine erhöhte Quecksilberbelastung aber zumindest eine der Ursache(n).

Symptome

Meistens sind sie uncharakteristisch und nicht gerade leicht mit einem Candida-Befall in Verbindung zu bringen. Auch die Anzahl und Art der Symptome kann sehr stark variieren. Häufig genannte bzw. mögliche Symptome, die aber auch andere Ursachen besitzen können, sind:

Als Anfangssymptome:


Anhaltende/wiederkehrende Symptome mit der Ausbreitung:

Mögliche Endsymptome: Leaky-Gut-Syndrom, Autoimmunerkrankungen, Krebs?

Das größte 'Einstiegstor' für Krankheiten ist ein kranker, belasteter oder funktionsuntüchtiger Darm. Wenn z.B. schädliche Pilze wie candida albicans im Darm schleichend die Regie übernehmen, ist eine sich anbahnende Zerstörung der Darmschleimhaut, der sogenannte löchrige Darm, der mögliche Start für viele Folgekrankheiten, besonders für alle Autoimmunerkrankungen. Aber auch alle organischen Krankheiten bis hin zu Krebs oder Kreislauferkrankungen sind möglich, weil nur ein 100%-tig funktionierender Darm eine sichere Versorgung aller Organen und Gewebe ermöglichen kann. Ein solcher Darm filtert und schützt nicht mehr Blut, Gewebe und Organe vor Mikroben, Toxinen und Verdauungsresten die unbedingt ausgeschieden werden müssten, sondern überflutet und vergiftet seinen Körper zwangsweise immer mehr mit Schadstoffen, die kaum ein Arzt vermutet.

Zu beachten ist, dass Candida selbst nicht die echte URsache einer Krankheit sein muss/kann, wenn davor die Belastung durch Toxine (z.B. von einer Quecksilberbelastung über Amalgam oder Impfungen etc.) oder eine Übersäuerung verursacht wurde, z.B. durch kontinuierliche Fehlernährung (z.B. Zucker- oder Fruchtzucker-Abusus).

Hinweis: Eine Zuckersucht weist auf eine Candida-Belastung sehr deutlich hin, weil der Pilz sich von Zucker ernährt und dem Körper diesen Stoff entzieht, verlangt dieser kontinuierlich Nachschub!

Diagnose

Sie ist schwierig und führt evtl. nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Nachweis einer Candida-Infektion mittels Pilz-Kultur oder mikroskopischer Untersuchung - Als sicherer Nachweis gilt, Candida-Pilze an Stellen, wo sie normalerweise nicht sein dürften, eindeutig nachzuweisen. Die klassischen Methoden hierfür sind die Candida-Kultur oder der Nachweis im Mikroskop. Nachweis von Candida-Pilzen im Blut - Der wiederholte Nachweis von Candida-Pilzen in der Blutkultur beweist eine Candida-Endomykose. Man nimmt Blut ab, gibt es auf einen geeigneten Nährboden und überprüft, ob sich auf diesem Nährboden Candida-Pilze vermehren. Kein Candida im Blut heißt aber nicht, dass man keinen übermäßigen Candidabefall hat!

Nachweis von Candida im Gewebe - Man nimmt Gewebsproben und untersucht diese im Mikroskop oder macht wie beim Blut eine Candida-Kultur mit der Gewebeprobe.

Der Nachweis von Candida-Antigenen im Blut - Es heißt "Nachweis von Candida-Antigenen" und nicht einfach "Nachweis von Candida-Erregern", weil mit diesen Tests nur bestimmte Teile der Candida-Pilze nachgewiesen werden (z.B ein Teil der Zellwand). Auch wenn nur diese Zellwände im Blut wären und nicht der ganze Pilz, wäre der Test positiv. Praktisch spielt das aber nur eine geringe Rolle. In jedem Fall spricht es für eine Endomykose, wenn man große Mengen von Candida-Antigenen im Blut findet. Bemerkung: Von manchen Ärzten wird der Antikörper-Nachweis als sinnvoll angesehen; von anderen dagegen als sinnlos wegen seiner Unzuverlässigkeit.

Nachweis von Candida in einer Stuhlprobe - Dabei ist zu beachten, dass der Pilz sich gerne an der Darmwand "festklebt" und deshalb nicht ausgeschieden wird. Trinkt man ein paar Tage vor der Stuhlprobe Essigwasser, so erhöht sich die Chance, den Pilz nachzuweisen. Leider gibt es auch bei Stuhlproben falsch negative Ergebnisse wegen des Festklebens oder weil die Probe im Stuhl zwischen den unsichtbaren Nestern entnommen wurde. Indirekter Nachweis der Stoffwechselprodukte des Candida's und andere Mikroorganismen - Dieser Nachweis kann als praktisch sicher angesehen werden, denn da wo Leben ist, auch Stoffwechselprodukte existieren. Bei Candida ist es insbesondere die Weinsteinsäure. Leider gibt es nur wenige Labors auf der Welt (und keines im deutschen Sprachraum), welche diesen Nachweise anbieten. Das Versenden von Urin ist aber für den Betroffenen auch ohne Arzt problemlos möglich und einige wenige Ärzte im deutschen Sprachraum arbeiten auch mit solchen Labors zusammen. Selbst-Test: Candida-Test ()verisana.de)

Nachweis von Candida im Speichel - Eine ständig belegte weiße Zunge kann ein starkes Indiz für Candida darstellen. Meist sieht man nach dem Aufstehen morgens einen fast schneeweißen dünnen etwas schleimigen Belag auf der Zunge. Ein einfacher Test mit diesem Morgenspeichel bringt erste Gewissheit. Man füllt ein Glas mit frischem Leitungswasser und gibt Portionen des ersten Morgenspeichels in das Glas. Der Speichel sollte an der Oberfläche schwimmen. Bilden sich nach einigen Minuten bis zu 1 Stunde unter dem schwimmenden Speichel einzelne Fäden aus, so ist der Test positiv. Diese Wirkung kann ausbleiben oder sich verzögern wenn Tags zuvor Medikamente genommen wurden. Quellen: med1.de/Forum oder agenki.de/gesundheits-forum Candida Albicans Diagnose (gesund-heilfasten.de)

Nachweis von Candida im Vital-Blut des Dunkelfeldes

Therapie

In leichteren Fällen genügt die Einnahme von hochdosierten (Milliarden) gutartigen Bakterien, d.h. Probiotika. Meist ist die Einnahme eines Anti-Pilz-Mittels nötig. Ein natürliches Antipilzmittel mit gutem Wirkungsnachweis ist die Caprylsäure (derzeit nur in/über USA erhältlich[2008]). Grapefruitkernextrakt(GKE) kann evtl. auch eine Alternative sein. Es gibt auch das aus Myrrhe hergestellte Myrrhinil Intest.

Beim Standardmittel Nystatin sollte beachtet werden, das bereits auf dem Beipackzettel auch auf mögliche Nebenwirkungen durch im Medikament (zur Haltbarmachung) enthaltene Parabene hingewiesen wird.

Bemerkung: Dieser Stoff ist in der Lage auch noch längere Zeit nach der Aufnahme wichtige normale Enzymtätigkeiten im Organismus zu unterbinden! Diese PHB-Esther sind in Medikamenten, Kosmetika und Lebensmitteln immer häufiger enthalten. Siehe auch Parabene (wikipedia.org - Zitat: "Neben der erwünschten konservierenden Eigenschaft im Produkt haben Parabene einen deutlichen Nachteil: die Konservierungseigenschaft wird auch noch dann fortgesetzt, wenn das Produkt auf die Haut aufgetragen, von dieser aufgenommen, mit dem Blut im Körper verteilt und in den Hauptorganen gelagert worden ist... Die Konservierungskraft ist so stark, dass sie im menschlichen Körper weiterhin wirkt und hier die normale Enzymaktivität behindert, was zu Problemen führen kann, da jeder Lebensprozess auf Enzymaktivität beruht.")

Jedes Pilzmittel sollte anfangs nur in niedriger Dosierung eingenommen werden (bei GKE 3 Tropfen täglich, in ein Glas Wasser tropfen und umrühren). Zu Beginn soll nicht über ein Viertel der vollen Dosis gestartet werden (Caprylsäure: 1000 mg, manchmal braucht es 2000mg, also maximal mit 250 mg beginnen). Der Grund liegt darin, dass die Pilze beim Absterben Pilzgifte absondern, die die Symptomatik noch verstärken können (dieser Vorgang wird auch Herxheimer-Jarisch-Reaktion oder Die off genannt). Die Antipilzmittel können dann zB alle 2 Tagen langsam nach Befinden höher dosiert werden.

Es gibt bezüglich GKE eine Unklarheit, ob die Wirkung der Präparate auf enthaltene (nicht deklarierte) Konservierungsmittel zurückzuführen ist. Ebenfalls ob damit, im Gegensatz zu der Caprylsäure, auch gute Bakterien abgetötet werden. Die Einnahme des Antipilzmittels bei übermäßiger Darmbelastung hat immer VOR der Mahlzeit zu erfolgen. Der Chelator am besten noch eine Stunde vorher. Bakterien, d.h Probiotika werden am besten zu, d.h. ZUSAMMEN mit der Mahlzeit eingenommen.

In einigen wenigen Fällen ist der Pilz immun gegen das eingesetzte Antipilzmittel. Wenn dies auch auf ein weiteres Mittel zutrifft, ist der Einsatz eines systematischen Mittels wie Diflucan zu überlegen. Da Nebenwirkungen auf die Leber nicht ganz ausgeschlossen werden können, soll dies aber NUR unter ärztlicher Überwachung, mit zwischenzeitlichen Lebertests, verabreicht werden. Da bei einer übermäßigen Candidose in der Mehrzahl der Fälle eine Quecksilberbelastung vorliegt, empfiehlt es sich (auch proaktiv) mit dem Antipilzmittel ein Chelator einzunehmen, der das allfällige Quecksilber und weitere toxische Produkte im Darm binden kann. Dazu eignet sich z.B. (Chlorella) Zuchtalgen oder Medizinalkohle.

Manchmal ist auch der Mundraum durch Candida infiziert. Auffälligkeiten auf der Zunge, insbesondere ein weißer Belag, wären ein starkes Anzeichen dafür. Es empfiehlt sich dann, auch den Mund mit einem Antipilzmittel zu spülen. Geeignet ist da z.B. eine Nystatinsuspension (Handelsnamen zB: Mycostatin, Nystadern). Aber zuvor auf die Nebenwirkungen der Parabene achten. Als Alternative wird Caprylsäure oft erwähnt. Die Leber kann unterstützt werden durch Mariendistelpräparate, Löwenzahn- u. Mariendisteltee, Leberwickel. Die Niere kann durch Goldrute (Solidago)in Tropfen- oder Tablettenform oder als Tee unterstützt werden. Anti-Pilz-Diät : Sie soll vor allem keine reinen Kohlenhydrate wie Zucker, Honig, süße Früchte, weißes Brot usw. enthalten. Nicht allzu süße Früchte sind erlaubt, sofern sie zwischen oder VOR den Mahlzeiten eingenommen werden Darmfloraaufbau/Symbioselenkung: Der Darmaufbau wird gegen Ende der Einnahme des Anti-Pilz-Mittels begonnen oder bei Antipilzmittel welche die Bakterien nicht angreifen (zB Caprylsäure) gleichzeitig. Wenn man früher damit anfängt, hat dies jedoch keine negativen Konsequenzen. Idealerweise wird der Darmaufbau über ein Jahr fortgeführt. Vorsicht bei diesen Mitteln bei Laktose- und Histamin-Intoleranz!

Wenn durch das Abtöten der Pilze durch ein Antimykotikum Platz für nützliche Bakterien geschaffen worden ist, wird es Zeit, diese in den Darm zu bringen. Hier gibt es viele Präparate, angefangen bei Symbioflor, Symbiolact, Hylak, Mutaflor, Paidiflor u.a.m. Die meisten sind im normalen Handel erhältlichen, sind jedoch schwach dosiert. Es empfiehlt sich Mittel mit mehreren Milliarden Bakterieneinheiten zu nehmen. Da viele Produkte in den USA hergestellt werden, muss bei der Dosierungsangabe beachtet werden, dass die Bezeichnung "Billion" bei uns den Milliarden entspricht. Bakterienreiche Produkte wie rohes Sauerkraut, Brottrunk oder Joghurt unterstützen die Behandlung, reichen aber meist als Initialstart nicht aus.

Ein weiteres nebenwirkungsfreies Antipilzmittel ist ozoniertes Olivenöl + L-Cystein 3 x tgl. 500 mg.

Solange die Ursache (meist eine Quecksilberbelastung oder eine Immunschwäche/störung) der übermäßigen Candidose nicht eliminiert ist, ist es möglich, dass Candida immer wieder nach dem Absetzen des Mittels zu wuchern beginnt. Es empfiehlt sich dann, bis zur Elimination der Ursache, eine dauernde Antipilzbehandlung z.B. nach folgendem Schema:

2 Monate Caprylsäure mit Chlorella oder anderem Chelator
1 Monat Olivenblattextrakt + Grapefruitkernextrakt mit Chlorella oder anderem Chelator

Nach anfänglichem Darmaufbau, ist bei einer Dauerbehandlung jeweils nicht mehr dauernde Probiotikaeinnahme notwendig. Die Abwechslung richtet sich gegen eine eventuelle Resistenz. Candida Albicans muss behandelt und nicht getötet werden! (gesund-heilfasten.de) Zitat: "In der Therapie und Behandlung von Candida kann es nicht darum gehen, den Pilz einfach mittels Antimykotika (Antipilzmittel wie zum Beispiel Nystatin) zu "töten". Dies gelingt nämlich nicht, denn der Pilz geht lediglich in seine apathogene, nicht proteasenbildende Form über."

Bitte auch unbedingt über Borax, bzw. Boraxmangel informieren. z.B: Das verbannte Heilmittel Borax

Nicht verheimlicht werden sollte auch die Möglichkeit mit MMS/CDS/CDL: Endgültige Candida- und Pilzbefreiung (mms-schweiz.ch)

Ernährungsumstellung

Da sich Pilze von Zucker und Stärke (die im Darm in Zucker umgewandelt wird) ernähren, ist eine Regulierung/Normalisierung über die Ernährung die nachhaltigste Lösung. Da Pilze Milchzucker nicht nutzen können, können reine Milchprodukte auf dem Speiseplan verbleiben.

Folgende Produkte sind für die Darmgesundheit förderlich:

Produkte die nur in Maßen verwendet werden sollten, da tierisches Eiweiß zu Übersäuerung führen kann:

Alle folgenden Produkte sind zu meiden:

Gemieden werden sollten auch alle folgenden Produkte, die i.d.R. versteckt Zucker oder Stärke enthalten:

Diese Umstellung als Therapie ist am Anfang hart, nach einigen Wochen erkennt man die Verbesserungen in der Gesundheit und meist wird selbst nach einer Genesung dadurch der Speiseplan trendmäßig weitergeführt.


INFOS und QUELLEN

Links

Literatur

Candidalismus - Getarnte Pilze und Parasiten im Blut, Ekkehard S. Scheller, ISBN 3981072871
Candida Intestinaltrakt Immunsystem Allergie, Heizmann, Nolting, ISBN 3932516087
Ich fühle mich krank und weiß nicht warum, Markus Finck, ISBN 3431030777
Die Candida-Diät, Peter Mayr, Stossier, ISBN 3830423055
Candida, Eva-Maria Kraske, GU Ratgeber Gesundheit, ISBN 3774250138

Videos

Siehe auch



Beitrag wurde zuletzt am: 21.12.2016 13:48 aktualisiert.


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