Was verbirgt sich hinter den Abkürzungen CDS, CDL und MMS?

Jim Humble wurde plötzlich krank und das ausgerechnet mitten im Urwald. Was er und seine Kollegen dabeihatten, war ein Mittel für die Trinkwasseraufbereitung. Und tatsächlich ging es ihm dadurch schon am nächsten Tag viel besser. Dieses als „Miracle Mineral Supplement“ (MMS) bezeichnete Mittel, so erkannte Jim Humble später, heilt nicht nur Malaria, sondern erweist sich auch bei vielen anderen Krankheiten als ausgesprochen hilfreich. Es bekämpft nämlich Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten, ohne die so wichtigen, körpereigenen Mikroben des Immunsystems zu schädigen.

CDS ist eine Weiterentwicklung von MMS durch Dr. A. L. Kalcker und steht für „Chlorine Dioxide Solution“, also Chlor-Dioxid Lösung (daher manchmal auch CDL). ClO2 ist ein bernsteinfarbenes Gas mit einem stechenden Geruch nach Chlor. Den meisten ist das Gas indirekt gut bekannt, weil es zum Beispiel seit vielen Jahren schon in Schwimmbädern zur Desinfektion des Wassers eingesetzt wird. Es spielt darüber hinaus eine Rolle bei der Papierherstellung oder Zellstoffbleiche. Beide, MMS und CDS, basieren auf Natriumchloritverbindungen wie NaClO2 (Natriumsalz der Chlorigen Säure).

Wichtige Natrium-Chlor-Verbindungen

  • NaCl - Natriumchlorid (Kochsalz)   
  • NaClO - Natriumhypochlorit (Bleiche)            
  • NaClO2 - Natriumchlorit (Oxidationsmittel)
  • NaClO3 - Natriumclorat (Herbizid)                     
  • NaClO4 - Natriumperchlorat (Oxidationsmittel)    

Für MMS und CDS wird ausschließlich das unter anderem für medizinische Anwendungen eingesetzte Natriumchlorit NaClO2 verwendet. Es handelt sich hierbei offenbar um eine wichtige Verbindung, die sich gut dazu eignet, infektiöse Ungleichgewichte zu normalisieren.

Die sogenannten „Chlorhühnchen“ werden in den USA nach der Schlachtung mit Chlorverbindungen gereinigt. Dabei entstehen gesundheitlich bedenkliche Verbindungsreste. Dagegen würde eine Reinigung in einer Chlordioxid-Atmosphäre lediglich geringe Spuren von Kochsalz auf dem Geflügel hinterlassen.

Angesäuertes Natriumchlorit wird als antimikrobielles Mittel schon lange weltweit zur Wasseraufbereitung, in der Lebensmittelindustrie oder zur Sterilisation von Instrumenten oder Oberflächen in Krankenhäusern verwendet. Sogar in Büchereien wird der Stoff gegen die Schimmelbildung eingesetzt. Der weitaus größte Bestandteil des Medikaments Oxovasin® ist Natriumchlorit. Das Mittel wird häufig zur Wundbehandlung beziehungsweise gegen Wundheilungsstörungen verschrieben.

Das Fertig-Konzentrat Oxosanum basiert ebenfalls auf Natriumchlorit und ist ein ideales Produkt für Reisen, denn im Ausland sind die hygienischen Bedingungen oft etwas anders als hierzulande. Im Trinkwasser ist es geruchs- und geschmacksneutral und hilft effektiv, Infektionen zu vermeiden. 

MMS-Herstellung nach Jim Humble

Es ist denkbar einfach: Drei Tropfen Natriumchlorit und drei Tropfen vierprozentige Salzsäure. Achtung, dabei entsteht das Gas ClO2. Nach einer Reaktionszeit von ungefähr einer Minute gut 100 Milliliter Wasser dazugeben, damit sich das Gas im Wasser lösen kann. Und schon ist die Tagesdosis von bis zu 12 Einzelportionen fertig.

Vorgehen bei CDS

Wie oben bei MMS, aber das entstehende Chlordioxidgas gezielt in ein separates Wasserreservoir abführen, wobei sich das Wasser wie Bernstein einfärbt. Bei dieser Methode können sich keinerlei Unreinheiten ergeben. Auch bleibt der unangenehme Beigeschmack nach Chlor aus.

Gesundheitliche Wirkungen von Chlordioxid

ClO2 tötet Pilze, Viren, Bakterien und Mikroben ab. Parasiten sind in aller Regel mehrzellige Lebewesen, die der Chemikalie etwas besser widerstehen können. Die für uns nützlichen Mikro-Organismen bevorzugen ein basisches Milieu, die Schädlichen dagegen ein Saures. Chlordioxid entfaltet seine keimtötende Wirkung vor allem in einem sauren Milieu und selektiert daher effizient die guten von den schlechten Mikroben.

Wirkungszeiten bei verschiedenen Keimen in Minuten:
E.coli -                      0,4 bis 0,75 (max. 45 Sekunden)
Polyomyelitis 1 -      0,2 bis 6,7 (min. 12 s)
Rotavirus -                0,2 bis 2,1 (max. 126 s)
Gardia lamblia -        26

In den USA hatte sich im Jahre 2002 eine Firma mit Erfolg darauf spezialisiert, Häuser durch Fluten mit ClO2-Gas zu desinfizieren. Das Bürogebäude „Hart Senate Office“ innerhalb des Kapitols wurde 2007 mit Chlordioxid desinfiziert. Ein Restaurantgebäude, das durch den Hurrikan Katrina in New Orleans überschwemmt wurde, konnte ebenfalls erfolgreich gegen Schimmel mit Chlordioxid behandelt werden.

Achtung: Bei häufiger Anwendung kann Chlordioxid Kunststoffe wie PE, PVC, PET und so weiter angreifen.

Eine denkwürdige Geschichte

Leo Koehof dokumentierte eine erfolgreiche MMS-Behandlung von Malaria in Uganda durch das Rote Kreuz. Dort wurden von 781 Menschen immerhin 154 positiv auf den Erreger getestet. Schon nach der ersten Gabe von 18 Tropfen einer Chlordioxid-Wasser-Lösung (MMS) waren nach nur 24 Stunden 143 der Infizierten frei von Malaria. Dies darf mit Fug und Recht als medizinische Sensation bezeichnet werden.

Doch beim Roten Kreuz rollten daraufhin Köpfe. Dem Arzt, der maßgebend an der angegliederten Studie arbeitete, wurde unmittelbar nach Publikation der Ergebnisse gekündigt. Der Druck auf das Rote Kreuz durch Pharmakonzerne war einfach zu groß geworden.

Chlordioxid und Ebola

ClO2 greift das Ebola Virus deutlich effizienter an als Natriumhypochlorit, das weltweit zur Desinfektion im Zusammenhang mit Ebola eingesetzt wird. Die Rede ist hier von einer circa 15-fachen Wirksamkeit. Überdies zerstört Natriumhypochlorit (Chlorbleiche) gesunde menschliche Zellen.

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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2021 erstellt.