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FAQ4H Fragen Antworten Quellen, FAQ für Heilung
FAQ4H = Fragen Antworten Quellen FAQ für Heilung - Wissen-Sammlung: Gesundheit, Krankheit, Symptome, erkennen wirklicher URsachen, Diagnose, Therapie, Ernährung, Heilmittel, alternative biologische energetische Heilung, Heilmethoden, Hilfe, Tipps. Warum bin ich krank? Wie werde ich gesund: URsachen-Therapie > Selbstheilung > Genesung!

Die meisten Mediziner reproduzieren nur ihr gelerntes Wissen - Wissenschaftler und Patienten suchen echte Ursachen (Tamara Lebedewa, russ. Entdeckerin des Krebserregers[Trichomonade])   (71)


Wissen > Ernährung > Lektinfreie Nahrung und Heilung

Lektine (natürliche Pflanzenschutz-Fraßgifte) - Sie sind oft beteiligt bzw. der wahre Grund für viele Krankheits-URsachen, Krankheiten, sowie erfolgreiche Therapien durch Meidung und Genesung bei Autoimmunerkrankungen. Diese Seite soll über existierendes Wissen aufklären. Handlungsanweisungen sind damit nicht verbunden. Gesundheitliche Probleme besprechen Sie bitte ausnahmslos mit dem Behandler Ihres Vertrauens.

Inhalt

Was sind Lektine?

Lektine sind keine Salzschlecksteine für Weidetiere etc. sondern natürliche Fraß-Gifte in Pflanzen, mit denen sie sich seit Urzeiten (400 Mill. Jahren) vor ihren Feinden schützen um besser überleben zu können. Der Lektingehalt in Pflanzen, Gemüse und Obst kann sehr unterschiedlich sein.

Für den menschlichen Genuß, beziehungsweise für die Gesundheit, kann ein erhöhter Lektingehalt sogar bei den gesündesten Lebensmitteln (z.B. bei heilkräftigen Lebensmitteln oder der bekannten mediteranen Ernährung) schädigend oder erfolgsblockierend sein. - Wählt man jedoch Lektin freie Ernährung (LFE), dann klappt es auch wieder zuverlässiger mit der Gesundheit oder einer Genesungs-Therapie. Mehr siehe unten in der Positivliste.

Lektine sind Zucker bindende Moleküle welche sich im Organismus anheften können und damit ernsthafte Probleme im Stoffwechsel oder Gewebe generieren können.

Die Wirsamkeit sehr erfolgreicher Ernährungstherapien steigt und fällt mit Ausschluss oder Vorhandensein von Lektinen in solchen Kostformen.

de.wikipedia.org sagt dazu:
"Lektine sind komplexe Proteine oder Glykoproteine, die spezifische Kohlenhydratstrukturen binden und dadurch in der Lage sind, sich spezifisch an Zellen bzw. Zellmembranen zu binden und von dort aus biochemische Reaktionen auszulösen.[1] Sie üben jedoch keine enzymatische Aktivität aus.

Lektine (lateinisch legere ‚lesen‘, ‚auswählen‘) können verschiedene Stoffwechselvorgänge wie die Zellteilung, die ribosomale Proteinbiosynthese, die Agglutination von Zellen (in Bezug auf rote Blutkörperchen ist das eine Hämagglutination) oder das Immunsystem (Ficoline) beeinflussen.

Lektine sind weit verbreitet. Sie können von Tieren,[1][2] Pflanzen[1][3][4][5] oder Mikroorganismen gebildet werden. "
Quelle

Woher stammt das Wissen über Lektine?

Die umfangreichste Informationsquelle in deutscher Sprache stammt von dem amerikanischen Herz-Chirurgen Dr. Steven R. Gundry. Er berichtet in seinem Buch "Böses Gemüse" [März 2018] darüber sehr ausführlich und allgemein verständlich. Der engl. Originaltitel lautet: "The Plant Paradox" (The Hidden Dangers in 'Healthy' Foods). Er erklärt auch warum und wie er die Problematik erkannte und welche Zusammenhänge er in seiner Praxis bei sehr vielen Patienten festellen konnte. Er veröffentlicht im Buch auch anonymisierte Patientenberichte, die Aufschluss über Behandlungs-Erfolge geben. Mehr siehe unten bei Literatur.

Es ist auffällig, dass Dr. Gundry nicht der einzige Arzt ist, der Kreislaufprobleme nicht mehr nur durch OP's behandelt, sondern grössere Erfolge und weniger Nebenwirkungen durch eine spezielle Nahrungsdiät erreicht. Bekannt geworden ist eine ähnliche Methode durch Dr. Esselstyn, der u.a. feststellte, dass Ölivenöl in der mediteranen Ernährung zwar empfohlen wird, dies aber nicht ratsam ist: "Diese Öle sind nicht gesund für das Herz! Olivenöl enthält zwischen 14 % und 17 % gesättigte, arterienverschliessende Fettsäuren – es führt genau so aggressiv zu Herzerkrankungen wie die gesättigten Fette des Rinderbratens". Mehr siehe Ernährungsfehler Öle in der Seite Arteriosklerose.

Warum gibt es Probleme mit Lektinen?

Weil Kolumbus Amerika entdeckte und Vasco da Gama den Seeweg nach Indien. Das hatte ab dem 15. Jahrhundert die Folgen, dass Pflanzen, Früchte und Gemüse und damit auch immer mehr Lebensmittel nicht nur in ihren Ursprungsländern zum Verzehr genutzt werden konnten sonder heute fast rund um den Erdball.

Was ist daran denn negativ? Das ist schnell erklärt, denn jedes Volk hat sich über sehr viele Jahrtausende genetisch an seine Lebensmittelarten gewöhnt und nicht nur die Menschen, sondern insbesondere ihr Immunsystem das zu 80 % über die Bakterien der Darmflora funktioniert.

Wir könnten ohne diese guten Bakterien, mit denen wir genetisch und symbiotisch verbunden sind nicht existieren - wir würden in kürzester Zeit krank werden und sterben durch Verhungern!.

Die Summe der guten Bakterien in uns (rund 2 kg allein im Darm), nennt man auch Biom oder Mikrobiom. Sie erledigen in uns extrem wichtige Funktionen: Sie zerlegen z.B. unsere Nahrung bis auf die Molekülebene und erlauben damit erst die Filterung und Trennung im Darm, bzw. die lebenswichtige Übertragung von Nährstoffen in den Blutkreislauf und die Entsorgung aller schädlichen Stoffe über die Verdauung.

Lektine werden auch Antinährstoffe genannt, weil sie in der Lage sind lebenswichtigen Nährstoffübertragungswege in Mensch und Tier auszubremsen oder zu blockieren. Eine super intelligente langsam aber sicher wirkende Funktion, um Fraßfeinde zu lehren, zu schädigen oder zu dezimieren, so dass sie lektinhaltige Pflanzen nicht mehr konsumieren mögen, wollen oder können.

Die genetische Prägung zwischen dem Biom (Summe aller nützlichen und existenziell lebenswichtigen Bakterien in uns) und traditioneller Nahrung, auch Pflanzen und ihre Fraßschutzgifte, ist in 100.000 bis Millionen Jahren über die örtlichen bzw. regionalen Ernährungsbedingungen unabhängig in weit voneinander entfernten Ländern selektiv erfolgt und sie ist nicht in 500 oder 10.000 Jahren auf die Schnelle korrigierbar.

Hier entscheidet sich, ob spezielle Lebensmittelarten für einen Menschen aufgrund seiner genetischen bzw. regionalen evolutionären Urheimat heilkräftig, natürlich, normal, unnatürlich, schädigend oder tödliche Einflüsse über Krankheiten erzeugen können.

Einige daraus resultierende beispielhafte Fakten:

  1. Japaner sind in der Lage Algen selbst mit Hilfe ihres eigenen Bioms zu verstoffwechseln, also zu zerlegen bzw. zu verdauen. Europäer können das nicht. Deshalb müssen z.B. Algenprodukte zur Entgiftung pulverisiert und mechanisch aufgebrochen werden, damit sie Gifte aufnehmen können und über den Stuhlgang entfernen. Verdaut werden können sie nicht bei Europäern, d.h. sie werden nicht ins Blut überführt.
  2. In Ländern in denen traditionsbedingt sehr scharfe Gewürze genutzt werden, wie z.B. in Mexiko oder im Orient, hat sich das Mikrobiom (Darmflora) genetisch mit den Gewürzen arrangiert und sie richten keinen Schaden an. Oft wird damit sogar ein sehr effektiver Schutz gegen Parasiten im Darm erreicht. Diesen Vorteil können Europäer i.d.R. nicht nutzen.
  3. Seit 500 Jahren, aber sehr intensiv in den letzten 50 Jahren werden Lebensmittel weltweit verteilt und verzehrt, die vor dieser Zeit regional nicht existierten oder bekannt waren oder für die es noch keine Handelswege gab. Daher können wir heute in jedem Tante Emma Laden oder Supermarkt Lebensmittel kaufen und nutzen, die aus Vitamin- oder Nährstoffsicht evtl. sehr hochwertig sind. Aber bezogen auf unsere genetischen Unfähigkeiten die darin enthaltenen schädigenden toxisch wirkenden Lektine über unsere Verdauungs-Sklaven im Darm herauszufiltern und ausscheiden lassen, sind diverse Produkte für uns meist unnbekannterweise und schleichend und zuverlässig sehr krankheitsförderlich.

Es gibt zwar Tricks, wie man Lektine beim Garen unschädlich machen kann, aber das funktioniert nicht mit allen Produkten, besonders nicht bei einigen Getreidearten.

Welche Symptome spielen oft eine Rolle?

Welche Krankheiten können mit Lektinen in starker Beziehung stehen?

Welche Lebensmittel enthalten mehr oder weniger Lektine?

Welche Lebensmittel sind reich an schädlichen Lektinen?

Zitat aus focus.de

Welche Lebensmittel besitzen keine oder nur wenig Lektin?

Zitat aus focus.de:

Die Positivliste erwünschter Nahrungsmittel nach Dr. med. Steven R. Gundry

Siehe: Böses Gemüse, von Dr. med. Steven R. Gundry, Beltz Verlag, 1. Auflage 2018, ab Seite 214. → Literatur


Die Negativliste lektinreicher Nahrungsmittel nach Dr. med. Steven R. Gundry

Siehe: Böses Gemüse, von Dr. med. Steven R. Gundry, Beltz Verlag, 1. Auflage 2018, ab Seite 218. → Literatur


Wo befinden sich die Lektine in Pflanzen oder Früchten?

folgt...

Kann man Lektine unschädlich machen?

Ja, aber nur bei sehr wenigen Lebensmitteln (z.B. Linsen, Bohnen, Tomaten mit dampfgaren). Die beste Lösung ist das Meiden von Produkten mit starken Lektingehalten wie in Negativlisten beschrieben.

Kann ich mich lektinfrei ernähren?

Das sollte möglich sein, wenn man die existierenden Positiv- und Negativlisten beachtet.

Ketonische LFE?

folgt...

Erreiche ich mehr Gesundheit oder bessere Heilung durch LFE (Lektin freie Ernährung)?

Es war bisher bekannt, dass mit heilkräftiger Ernährung besonders typische Zivilisations- und chronische Erkrankungen geheilt werden konnten bis hin zu Krebs, z.B. mit der Methode von Max Gerson [→Video: Das Gerson Wunder], Lothar Hirneise [→Chemo heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe] oder Galina Schatalova [→Buch: Wir fressen uns zu Tode]). Die Erkenntnisse, dass zusätzlich die Meidung lektinfreie Kost weitere Vorteile bringt, ist verhältnsmäßig neu und scheint Genesungserfolge weiter steigern zu können.

Gibt es Patienten- oder Erfolgsberichte?

Im Buch von Steven R. Gundry sind einige aufgeführt, evtl. auch in anderer Literatur.

Gibt es Stoffe die ähnliche Schadwirkung besitzen wie Lektine?

JA:

  1. Antibiotika (beonders Breitband-AB, schädigen ohne Selektion auch alle nützlichen und lebenswichtigen Bakterien unseres Mikrobioms)
  2. Gluten - Das Weizen Lektin WGA* als Sonderfall eines Lektines
  3. Phytate
  4. ...

* = Jedes gezüchtete oder genetisch veränderte Saatgut, das verbesserte Pflanzenschutzeigenschaften mitbringt, muss zwangsweis durch vermehrte Lektingehalte das Schädigungspotential für Mensch und Tier erhöhen! Dies gilt besonders für Weizenzüchtungen der letzten Jahrzehnte.

Was der Landwirtschaft mehr Vorteile bringt, wird folglich Menschen mehr gesundheitliche Nachteile bereiten. Das startet bei der Darmgesundheit, der Darmflora (den nützlichen Darmbakterien in uns), sowie unserem Immunsystem und provoziert vermehrte Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien.

INFORMATIONEN + QUELLEN

Links

  • Was sind Lektine? (urgeschmack.de)
    Zitat: "Lektine sind Proteine (genauer: Glykoproteine). Sie kommen meist in Pflanzen vor, können jedoch auch tierischen Ursprungs sein. Man vermutet, sie haben sich als Verteidigungsmechanismen gegen Fraßfeinde entwickelt.1 Denn diejenigen Tiere, die sie in zu großen Mengen verzehren, würden daran sterben oder aus den unangenehmen Folgen lernen und in der Folge eher auf den Verzehr dieser Pflanzen verzichten. Lektine wären demnach eine Art natürliches Pestizid, das Pflanzen benutzen, um sich gegen den Verzehr zu wehren. Für die Konsumenten in der Nahrungskette sind sie Anti-Nährstoffe. Für den Menschen sind einige Lektine giftig."
  • Sind Lektine immer schädlich? (darmversteher.de)
    Zitat: "Wenn Sie von den genannten Nahrungsmitteln nichts Negatives bemerken…
    Nun es ist ja nicht so, dass die oben genannten Lebensmittelgruppen jedem schaden. Eine Ende 2015 im Journal of Nutrition veröffentlichte Studie sagt beispielsweise aus, dass die traditionelle mexikanische Ernährung, die besonders hoch an den oben genannten Nahrungsmitteln ist, sich günstig auf systemische Entzündung und Insulinresistenz auswirkt.
      Dies spricht zumindest ein wenig dafür, dass traditionell lebende Volksgruppen mit einem hohen Anteil pflanzlicher Ernährung offensichtlich eine gewisse Resistenz gegen die schädliche Wirkung der Lektine entwickelt haben – und damit die positiven Wirkungen der pflanzlichen Nahrungsmittel überwiegen.
      Sollten Sie also Tomaten, Paprika, Weizen, Mais und Hülsenfrüchte verzehren und sich gut damit fühlen, dann bleiben Sie dabei! Dann geht es Ihrem Darm gut und ihr Stoffwechsel ist so gepolt, dass er mit der potenziell schädigenden Wirkung der Lektine gut fertig wird!"
  • Lektine sind schädlich (paleo360.de)
    Zitat: "Bestimme Lebensmittel werden in der Paleo-Ernährung ausgeschlossen, da sie negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Konsumenten haben können. Dazu gehören beispielsweise Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milch. All diese Lebensmittel haben eins gemeinsam: sie besitzen relevante Mengen des Anti-Nährstoffs Lektin.
    Was sind Lektine? Und was genau ist das Problem mit den Lektinen? In welchen Mengen können Lektine schädlich sein und gibt es Menschen, die sie meiden sollen? Gibt es wissenschaftliche Studien, die diese Behauptung unterstützen?..."
    "Werden ständig Lektine in ausreichenden Mengen gegessen, so kann es zu einer chronisch erhöhte Darmdurchlässigkeit (auch leaky-gut-syndrome genannt) kommen. Dieses Symptom wird mit Erkrankungen wie Asthma, Type-1-Diabetes, Rheumatoider Arthritis oder auch Multipler Sklerose in Verbindung gebracht."
    "...Dazu gehören Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen, Milchprodukte sowie Nachtschattengewächse (Kartoffeln, Auberginen und Tomaten). Die vorhandenen Lektine sind allerdings nicht der einzige Grund warum diese Lebensmittel vermieden werden sollten. Sie enthalten noch weitere Inhaltsstoffe (Phytinsäure, Gluten, Laktose), die gesundheitlich bedenklich sind."
  • Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit
    Zitat: "Vom Radar der konventionellen serologischen Antikörpertestung auf verschiedene Gluten-Proteine und Testung auf Anfälligkeit für genetische Krankheiten bleibt das Problem mit dem Lektin WGA fast gänzlich versteckt. Lektine werden - obwohl sie in allen Getreiden, Saaten, Hülsenfrüchten, Milchprodukten und auch unseren geliebten Nachtschattengewächsen (Tomate und Kartoffel) enthalten sind - nur selten in Zusammenhang mit Gesundheit oder Krankheit erwähnt, obwohl ihr Vorhandensein in unserer Nahrung sowohl die Qualität als auch die Dauer unseres Lebens stark schmälern können.
    Obwohl im letzten Jahrzent beim Aufzeigen der dunklen Seite des Weizens ein großer Fortschritt gemacht wurde, erhält Gluten einen überproportional großen Anteil an Aufmerksamkeit. Wegen dem Faktum, dass moderner Brotweizen (Triticum Aestivum) eine Hexaploid-Spezies ist, die drei verschiedene Chromosomensätze enthält, die gut über 23 000 einzigartige Proteine produzieren können, ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir erst heute beginnen, die Komplexitäten der vielen Geheimnisse dieser Pflanze aufzurollen[1].
    Was so einzigartig an dem Glycoprotein WGA ist, ist, dass es auch ohne genetische Anfälligkeit und/oder Immunreaktionen direkten Schaden an der Überzahl an Geweben im menschlichen Körper anrichten kann. Das mag erklären, warum chronisch entzündliche und degenerative Krankheitsbilder bei der Weizen konsumierenden Bevölkerung vorherrschend sind, selbst wenn offensichtliche Allergien oder Gluten-Intoleranzen extrem selten erscheinen. Das zukünftige Schicksal der Weizenkonsumenten - und damit auch ihrer Gesundheit - kann größtenteils damit zusammenhängen, ob die giftigen Eigenschaften von WGA allgemein bekannt werden. "
  • Diabetes, Rheuma, Alzheimer: Mediziner sicher, dass manche Gemüse uns krank machen (focus.de)
    Zitat: "Getreide und Gemüsepflanzen schützen sich gegen Fressfeinde und Krankheiten mit speziellen Substanzen. Für die menschliche Verdauung sind sie ungeeignet und machen uns krank, sagt ein US-Ernährungsmediziner. Hat er Recht?"
    "Diese Lebensmittel sind reich an Lektinen" "So ernähren Sie sich lektinfrei"
  • Bringt Weizen uns ins Grab? von Friederike Feil (dr-feil.com)
    Zitat: "Morgens ein Brötchen mit Honig, mittags eine Portion Nudeln als Beilage, zwischendurch ein süßes Stückchen und abends dann noch belegte Brote. So sieht leider die alltägliche Ernährung bei vielen aus. Dass sie sich damit aber keinen Gefallen tun, das wissen die Wenigsten. Nicht nur die Menge an Kohlenhydraten ist das Problem, sondern die große Menge Weizen, die konsumiert wird. Was ist an Weizen problematisch? Ist Weizenvollkornbrot gesünder als Weißbrot? Was sind die Alternativen zu Weizen?
    Was ist an Weizen problematisch?
    Wie jede Pflanze enthält auch Weizen Lektine. Diese Stoffe haben alle Pflanzen durch Evolution oder Züchtung zum Schutz vor Schädlingen entwickelt. Lektine können jedoch beim Menschen an körpereigene Strukturen andocken und diese schädigen. Das Weizenlektin WGA (wheat germ agglutinin) ist besonders aggressiv und dazu noch hitzestabil, während viele Gemüselektine völlig harmlos sind und meist durch Kochvorgänge abgebaut werden.
    Leider werden die Weizenlektine weder durch Säuerung noch durch die Verdauung abgebaut.
    Sie schädigen Darmschleimhaut und Darmzellen und gelangen ins Körperinnere: Dort erhöhen die Lektine Entzündungsreaktionen, stören den Muskelaufbau, greifen Gelenkstrukturen an und schwächen unser Immunsystem. Außerdem lässt ein hoher Weizenkonsum den Blutzuckerspiegel Achterbahn fahren. Weizen erhöht Entzündungsreaktionen..."

  • Home // Ernährung // Getreidefrei // Getreide, Lektine und warum es immer mehr Menschen krank macht Getreide, Lektine und warum es immer mehr Menschen krank macht (uuliv.de)
    Zitat: "Wissenschaftler beschreiben, dass der Auslöser zahlreicher Autoimmun-Erkrankungen ein geschädigter Darm und die schleichende „Vergiftung“ des Körpers ist. Als Beginn der Reaktionskette wird oft die Schädigung des Darmes durch bestimmte Lektine gesehen. Durch die Elimination von Lektinen aus der Ernährung kann bei vielen Betroffenen eine wesentliche gesundheitliche Verbesserung eingeleitet werden. Das berichten zahlreiche Ärzte und Wissenschaftler, die sich auf die Heilung diverser Erkrankungen durch Ernährung spezialisiert haben. Aber worum geht’s hier genau?"

  • Glutenfrei ist nicht alles: Weitere gute Gründe, auf Getreide zu verzichten (blog.paleosophie.de)
    Zitat: "Befürworter argumentieren, dass der Mensch schon seit der Einführung von Ackerbau und Landwirtschaft das Getreide als „wertvolle“ Nahrungsquelle erfolgreich genutzt habe und dass etwaige Nachteile übertrieben wären.
    Dem widersprechen Paläontologen, die anhand von ausgegrabenen Skeletten zeigen konnten, dass die Einführung von Ackerbau und Viehzucht mit erheblichen gesundheitlichen Nachteilen für den Menschen verbunden war [4].
    Der schädliche Effekt von Getreide auf den Menschen ist in den letzten Jahrzehnten stärker geworden. Der Grund: In den letzten 10000 Jahren hat der Mensch aus dem ursprünglichen „Einkorn“ (Triticum urartu) und weiteren Arten systematisch durch Züchtung Weizensorten kreiert, die durch mehr und größere, nährstoffreichere Körner ergiebiger und widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Umwelteinflüsse sind.
    Während Einkorn eine einfache Pflanze mit zwei Chromosomen ist (ein sog. Diploid), ist moderner Weizen der in industrieller Landwirtschaft zum Einsatz kommt ein Hightech-Gewächs mit sechs Chromosomen (Hexaploid), das nur noch entfernte Ähnlichkeit mit seinem 10000 Jahre alten Verwandten aufweist [5].
    Je widerstandsfähiger eine Weizensorte ist, desto stärker ihre Abwehrmechanismen. Die bisher diskutierten Nachteile von Getreide-Pflanzen sind genau diese Abwehrmechanismen. Das Ziel, durch Züchtung widerstandsfähigere Sorten von Getreide zu bekommen ist daher ein Schuss, der nach hinten losgegangen ist.
    Auch der Fokus auf proteinreichere Sorten und bessere Backeigenschaften hat zu einer Erhöhung des Glutenanteils im Mehl geführt, denn Gluten gehört zu den wichtigsten Weizen-Proteinen, mit entsprechenden Folgen für die Gesundheit [6].
    Ob genetisch manipuliert, industriell gezüchtet oder „Bio“: Keine der heute gebräuchlichen Getreidesorten ist „natürlich“. Modernes Getreide ist ein Kunstprodukt, dessen Nachteile für die Gesundheit des Menschen in den letzten Jahrhunderten verstärkt wurden."

  • Wie gefährlich ist Wheat Germ Agglutinin (WGA) für Sportler? (team-andro.com)
    "Was ist Wheat Germ Agglutinin (WGA) überhaupt? WGA ist ein Lektin, das Weizenpflanzen in erster Linie vor Insekten, Hefepilzen und Bakterien schützen soll und der Pflanze damit als natürlicher Widerstand gegen Einflüsse von außen dient.
    Lektine wiederum sind Proteinverbindungen, die sich an Kohlenhydratstrukturen wie Zellen bzw. Zellmembranen binden können, wobei es eine Vielzahl an verschiedenen Lektinen gibt, die unterschiedliche Wirkungen ausüben.
    ► Carbblocker, in denen Bohnenmehl und ähnliche Bestandteile enthalten sind, machen sich dies zum Beispiel zu Nutze, indem die darin enthaltenen Phasine, die auch zu den Lektinen zählen, Nahrungskohlenhydrate binden sollen, so dass diese im Dünndarm nicht aufgenommen werden können.
    Generell werden Lektine aber in erster Linie aufgrund möglicher negativer Auswirkungen auf die eigene Gesundheit thematisiert, weshalb wir uns dies genauer anschauen wollen..."

  • Lektine, Phytate und Co. – Sind Pflanzen ungesund? (edubily.de)
    Zitat: "...Hülsenfrüchte sind hervorragende Ballaststoff-Lieferanten, von denen wir ja gerade gelernt haben, dass sie toll wirken. Wer hätte so etwas gedacht? Von Lebensmittel, die – quasi im Reagenzglas – so hoch giftig sind?
    Differenzierung!
    Was uns das zeigt? Dass wir aufhören müssen, Nahrungsmittel auf bestimmte Substanzen zu reduzieren (gilt auch für die bösen Kohlenhydrate) und mit Argumenten zu hantieren, die jeglichen systemischen und ganzheitlichen Aspekt außer Acht lassen.
    Nahrungsmittelwahl ist weitaus komplexer als Viele denken. Aber dieser Radikalismus passt ja perfekt in die momentane Landschaft der vielen Ernährungs- und Lebensformen, nein, passt noch viel besser zu unserer kränkelnden Gesellschaft, die alles kann, außer differenziert zu denken. Das nämlich bedeutet: Mein Bild ist nicht festgefahren, ich studiere alles und bin für jede Möglichkeit offen. So leid es mir tut: Wir werden hier niemals darüber entscheiden, was die „Wahrheit“ ist und was nicht. Auch wenn das dem Dopamin in deinem Gehirn nicht gut tut."

Videos

  • Dr Steven Gundry über Lektine - vitalstoffblog.de 28.12.2017, 47:11

    Zitat: "Lektine sind Phytochemikalien, mit denen sich Pflanzen gegen Fraßfeinde wehren. Was Insekten tötet oder lähmt, ist auch für Menschen unter Umständen problematisch. In diesem Interview spricht Vitalstoffblog-Herausgeber Uwe Alschner mit Dr. Steven Gundry, dem Verfasser des Buches "The Plant Paradox".
      Dieses Buch wird im März 2018 in deutscher Sprache [Titel: "Böses Gemüse", Beltz-Verlag] erscheinen und systematisch erläutern, was Lektine sind, wann sie problematisch sind und wie man sie vermeidet.
      Besonders für Menschen mit Autoimmun-Erkrankungen ein wichtiges und richtungsweisendes Buch hin zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Die Hinweise in diesem Video sind nicht zu therapeutischen Zwecken gedacht, sondern stellen eine Informationsquelle dar für eigenverantwortliche Entscheidungen. Die Informationen sind sorgfältig recherchiert und zusammengestellt worden. Eine Gewähr ist dennoch ausgeschlossen."


  • Lektine - wo ist das Problem? 6.12.2017, 19:30

    Zitat: "»Böses Gemüse« ist der deutsche Titel des New York Times Bestsellers »The Plant Paradox« von Steven R. Gundry. Hier erfahrt ihr in einem kurzen Überblick, was es mit Lektinen auf sich hat, und warum manche Früchte und Gemüse gesundheitliche Nachteile bringen, obwohl sie doch eigentlich gesund sein sollen."



  • Persönliche Ernährung - Bluttyp und Gesundheit - Webinar mit Dr. Peter D’Adamo - DEUTSCH


    Ab Pos ~ 38:00 kommt das Thema Lektine ins Gespräch, das mit der Blutgruppenverträglichkeit von Nahrungsmitteln beschäftigt...

    Peter James D’Adamo (geboren 17. Juli 1956) ist ein US-amerikanischer Autor, Arzt der Naturheilkunde, Forscher und Lehrer. Er gilt als ein Weltweiter Experte in Glykobiologie, vor allem in Bezug auf die Blutgruppen ABO (ABH) und Secretor (FUT2)-Polymorphismen. D ‘ Adamo erhielt seine ND (naturheilkundliche Promotion) von der Bastyr Univerisity in Seattle und lehrt seitdem personalisierte Medizin, generative Medizin und Bioinformatik an der Universität von Bridgeport wo er Distinguierter Professor für klinische Wissenschaften ist. Er ist auch ein Adjunct Clinical Professor sowohl am Southwest College of Naturopathic Medicine, Tempe AZ und am National College of Naturopathic Medicine, Portland OR.

    Die Blutgruppen-Ernährung - Mit der Veröffentlichung von 4 Blutgruppen – Vier Strategien für ein gesundes Leben im Jahr 1996 wurde D’Adamo als Autor international bekannt. Mit Catherine Whitney als Co-Autorin präsentiert das Buch D’Adamos Theorien über den Einfluss der Blutgruppen-Genetik auf die Ernährung in einer einfachen und verständlichen Art und Weise.


  • Leistungsdruck vs. Gesundheit – Wie Manager und Leistungssportler den Stress besiegen 8.6.2018, Prof Dr. Enrico Edinger

    Zitat: "Manager und Leistungssportler sind permanent hohen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Der enorme Leistungsdruck hinterlässt schleichend seine Spuren, die mitunter lebensbedrohlich sein können. Die molekularen Reparaturmechanismen des Körpers werden stark beeinträchtigt, die Risiken können gravierend sein. Burn-Out-Syndrome, Zellschädigungen, Gefäßerkrankungen, Allergiebildung, Depressionen oder chronifizierte Infektionsneigung bis hin zum plötzlichen Herztod sind nur einige der Folgen, die bei andauernder Belastung eintreten können.
    Die moderne Raumfahrtmedizin der Internationalen Akademie für Regulationsmedizin und Bewusstseinsforschung (INAKARB) konnte diese fundamentalen Probleme durch speziell entwickelte Therapieverfahren auflösen. Durch einen energetischen und molekularbiologisch/biophysikalischen Ausgleich des Zellstoffwechsels, einer Reparaturkonditionierung der DNA und unter Anwendung psychischer und geistiger Behandlungsmethoden erzielt INAKARB eine dauerhafte, sich sogar steigernde Leistungsfähigkeit mit enormen biologischen Verjüngungseffekten.
    Verfolgen Sie in der kommenden Sendung die neuesten medizinischen Erkenntnisse und erfahren Sie, wie weit der medizinische Fortschritt mittlerweile tatsächlich ist. Weiterführende Informationen und Hintergründe finden Sie auf www.inakarb.de."

Literatur

  • Böses Gemüse von Steven R. Gundry (www.beltz.de) 5.3.2018
    Wie gesunde Nahrungsmittel uns krank machen. Lektine - die versteckte Gefahr im Essen

    Zitat/Produktbeschreibung:
    "Vollkorn macht schlapp, Tomaten reizen den Darm, Nüsse fördern Allergien. Schuld sind Lektine – gefährliche Proteine, die in vielen angeblich gesunden Getreide-, Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Steven R. Gundry ist der erste Mediziner weltweit, der lektinfreie Ernährung in den Mittelpunkt ärztlicher Heilung stellt.
      So behandelt er seit vielen Jahren erfolgreich Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Diabetes und Übergewicht. Durch Pflanzenzüchtungen und Pflanzenschutzmittel nehmen wir heute so viele Lektine auf wie keine Generation vor uns. Offensichtlich fördert die veränderte Nahrung auch den enormen Anstieg von Krebs, Demenz und Parkinson.
      In diesem Buch beschreibt Gundry die Gefahren der modernen Lebensmittelindustrie. Er präsentiert die Erkenntnisse seiner Forschung, die schädlichsten Lebensmittel und ein Ernährungsprogramm, das für Vegetarier und Veganer ebenso geeignet ist wie für Menschen, die Fleisch essen. Einfache Rezepte und Zubereitungstipps helfen Ihnen dabei, Lektine unschädlich zu machen oder durch gesunde Alternativen zu ersetzen."
  • Lektine - das heimliche Gift: Wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide uns dick und krank machen - und wie wir uns davor schützen können Mit 4-Wochen-Plan von Miriam Schaufler, 28.12.2017
    Zitat/Produktbeschreibung:
    "Diese schockierende Erkenntnis aus der Ernährungsmedizin wird alle Gesundheitsbewussten erschüttern: Viele beliebte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten enthalten schädliche Proteine, die uns krank machen können, sogenannte Lektine. Pflanzen nutzen Lektine, um sich vor ihren zahlreichen Fressfeinden zu schützen. Auch wir Menschen sind „Feinde“ für die Pflanze und es ist inzwischen bekannt, dass bestimmte Arten von Lektinen eine schädigende Wirkung auf unseren Körper haben können.
      Es wird sogar vermutet, dass ein hoher Verzehr von Lektinen in Obst und Gemüse diverse Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 1, Arthritis, Morbus Crohn oder Reizmagen, aber auch Schilddrüsenprobleme auslösen können. In diesem Ratgeber soll den vielen offenen Fragen rund um Lektine auf den Grund gegangen werden. Was sind Lektine, wo kommen sie vor, was können sie anrichten? Und welche Möglichkeiten gibt es, Lektine in unserer Nahrung unschädlich zu machen?
      Des Weiteren kann der Leser anhand eines lektinfreien 4-Wochen-Ernährungsplans einen Selbstversuch starten, um herauszufinden, ob Lektine die Ursache seiner spezifischen Beschwerden sind. Insgesamt soll der Leser für das Thema sensibilisiert, über den aktuellen Stand der Forschung aufgeklärt und informiert werden, um davon für sich und seine Gesundheit zu profitieren."

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Beitrag wurde zuletzt am: 25.07.2018 13:59 aktualisiert.


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