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FAQ4H Fragen Antworten Quellen für Heilung
FAQ4H = Fragen Antworten Quellen für Heilung - Wissen-Sammlung: Gesundheit, Krankheit, Symptome, erkennen wirklicher URsachen, Diagnose, Therapie, Ernährung, Heilmittel, alternative biologische energetische Heilung, Heilmethoden, Hilfe, Tipps. Warum bin ich krank? Wie werde ich gesund: URsachen-Therapie > Selbstheilung > Genesung!

Bei Krankheiten, macht es keinen Sinn lebenslang nur chemische Medikamente zu nutzen, weil dadurch die UR-Sachen stets unangetastet bleiben und eine mögliche Genesung i.d.R. verhindert oder erschwert wird. (Wissen der Natur- und Erfahrungsmedizin)   (43)


Krankheitsbild > Nitrosativer Stress

Erkenne ich hier meine Symptome wieder?

Wer hier einige der oben erwähnten typischen Leit-Symptome oder Erfahrungen für nitrosativen Stress bei sich wieder erkennt und bisher keine konkrete Ursache, Heilung oder nachhaltige Genesung erfuhr, sollte hier weiterlesen.

Was ist Nitrosativer Stress?

Nitrosativer Stress gehört zum Formenkreis der Multisystemerkrankungen. Dies sind i.d.R. Erkrankungen die mit unterschiedlichen Ursachen auf zentrale physische und neurologische Körperfunktionen schädigend einwirken können. Benachbarte Ursachen können aber auch zu einer Verstärkung einzelner Symptome führen.

Hier ist der Hauptauslöser eine körpereigene NO-Synthese (Stickoxyd-Gase-Entstehung) nach Entzündungen, Verletzungen etc. Physische Traumata wie das HWS-Syndrom sind hierfür typische Belastungsfälle aus der Vergangenheit. Sie sind immer gepaart mit grossen Bänderdehnungen, wodurch diverse Nervenstränge traktiert werden und chronisch, endzündlich reagieren können. Als Folge können dann sogenannte freie Radikale als Stickstoffmonoxid und das Folgeprodukt Peroxitnitrit als interne und anhaltende Toxinbelastung entstehen.

Das Problem ist dann die überproportionale Erzeugung dieser NO-Verbindungen. Nebenbei: Das Immunsystem nutzt den NO-Trick sogar für die Mikrobenbekämpfung, dann aber in wohldosierter Form. NO wirkt normal sogar als Botenstoff im Blutkreislauf, in Nervenzellen, im Immunsystem, in den Mitochondrien("Zellkraftwerke") und der Sauerstoffregulation über enzymatische Reaktionen. Als markant und überproportional auftretend ist der sogenannte Nitrostress jedoch belastend. D.h. es kann zu körpereigenen toxischen Reaktionen kommen, was nach HWS-Traumata's auch häufig vorkommt. Mehr darüber findet man z.B. bei Dr. Bodo Kuklinskis Homepage oder in seinen Büchern: z.B. Schwachstelle Genick etc.

Weitergehende Entdeckungen wurden von Prof. Pall gemacht, der feststellte, dass physische Traumata generell in Verbindung mit Chemikalien, Toxinen, Lösungsmittel und Pestiziden einen sogenannten NO/ONOO-Zyklus anstossen können, der zu chronischen Krankheiten wie CFS, MCS, FM und PTSD führen kann (biochemischer Teufelskreis). Siehe: NO-Stress als übergreifende Krankheitsursache.

Was sind die Ursachen für Nitrosativen Stress?

Als Auslöser werden genannt:

Was sagen Fachgesellschaften bzw. die Wissenschaft dazu?

Warum treten chronisch entzündliche Erkrankungen zunehmend häufiger auf?

Zitat: "An jeder Entzündung sind zwei Faktoren beteiligt. Es muss ein nicht-physiologischer Reiz (Triggerfaktor) bestehen und dieser muss auf ein Immunsystem treffen, welches ihn nicht tolerieren kann. Eine gestörte Immuntoleranz hat zur Folge, dass das Immunsystem auch auf banale und nicht gefährdende Reize mit einer Entzündungsreaktion antwortet. In der Regel ist jeder Patient zahlreichen dieser Reizfaktoren ausgesetzt. In ihrer Gemeinsamkeit stellen sie den (multikausalen) Schlüssel der chronisch entzündlichen Multisystemerkrankung dar. Die Genetik kann für eine so rasante Zunahme entzündlicher Erkrankungen innerhalb weniger Jahrzehnte nicht verantwortlich sein. Vielmehr sind eine Vielzahl individueller Trigger- und Kofaktoren (häufig als Umweltfaktoren bezeichnet) auf der Grundlage einer individuellen Genetik bedeutsam. In unserer modernen Gesellschaft müssen wir uns immer häufiger und mit immer komplexeren Fremdstoffen und (Umwelt)-Einflüssen auseinandersetzen. Diese stellen einerseits, meist multikausal, den Entzündungsauslöser dar, sind aber andererseits auch dafür verantwortlich, dass unser immunologisches Toleranzsystem mehr und mehr gestört wird.

Immuntoleranz-Trigger-Funktionen
Abbildung:
Pathogenese
[Ablauf] der gestörten Immuntoleranz. Verschiedene Triggerfaktoren bedingen eine chronische Immunaktivierung, deren Folge eine gestörte Immuntoleranz, nitrosativer und oxidativer Stress sowie chronische Entzündung ist. Die Folge der gestörten Immuntoleranz können Allergien, Autoimmunerkrankungen und chronische Entzündungen sein."
Quelle:
Deutsche Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin
Labordiagnostik von Metallbelastungen und individuellen Zahnersatzmaterial- Unverträglichkeiten

Gibt es Besonderheiten oder Zusammenhänge?

Die Theorie vom Stickoxid-Zyklus: Kann sie CFS (Chronisches Erschöpfungs-Syndrom), FM (Fibromyalgie, Muskelschmerzen) und andere "ungeklärte" Krankheiten erklären?

Nach Dr. Kuklinski löst ein HWS-Traume immer Nitrosativen Stress aus. Nach Prof. Martin Pall gilt das sogar für jedes physische Trauma. Es ist ratsam sich auch über Nachbarkrankheitsbilder zu informieren, hier ist besonders die Mitochondriopathie zu nennen, weil sie sich mit der Regeneration des Energiehaushaltes in der Therapie besonders intensiv beschäftigt.

Kuklinski beschreibt die relevanten Zusammenhänge detailiert in zwei Berichten.
Siehe: Nitrosativer Stress - Teil 1 (Praxisrelevanz des nitrosativen Stresses, Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski) und Teil 2.

Weitere Fakten sind zu entnehmen aus einem Interview mit Martin L. Pall, PhD

Vor einer üblichen Therapie mit Vitalstoffen (Ergänzungsprodukte incl. Hochdosistherapie) sollte sicher gestellt sein, dass keine Schwermetallintoxikationen vorliegen, weil diese den Erfolg stören können.

Wie lässt sich dieses Krankheitsbild eindeutig diagnostizieren?

Durch Analysen im Blutserum und Urin sind solche Diagnosen möglich. Speziell: Citrullin, Methylmalonsäure und Nitrophenylessigsäure aus dem Urin. HINWEIS: Immer Duplikate aller Laborbefunde oder Diagnosen aushändigen lassen, sammeln und versuchen sie zu verstehen bzgl. Besserungen!

Welche Ärzte können dabei kompetent helfen?

Alle Ärzte, die sich ganzheitlich orientieren, bzw. Erfahrungen im Formenkreis multikausaler Krankheitsbilder besitzen oder mit entsprechenden Kollegen oder Laboren zusammenarbeiten. Helfen kann man sich aber zusätzlich auch selbst, z.B. über ein Ernährungstagebuch, über welches Rückschlüsse auf Unverträglichkeiten oder Vorteile möglich werden.

Die besten Erfahrungen im deutschsprachigen Raum scheint Dr. Bodo Kuklinksi zu haben, er hat über das Thema sogar Bücher verfasst. Ausserdem hat Dr. J. Mutter ebenfalls in seinen Büchern den Formenkreis der multiplen chemischen Belastungen und erfolgreiche Therapieformen beschrieben. Dr. Kuklinski hat sogar eine spezielle Diagnoseform weiterentwickelt, bei der die Schäden an der HWS besser durch ein dynamisches Bild (also einen Film) beurteilt werden können. Weitere Ärzte: Siehe auch FAQ-Adressen.

Welche Therapiearten sind bekannt?

Die wichtigsten sind die, die die Hauptursachen abstellen oder therapieren können. Das ist üblicher Weise eine Meidung jeglicher Schadstoffe in der Umgebung und Ernährung, besonders alle Stickstoffverbindungen, eine Entgiftung und die Substitution von Mangelelemente wie Zink, Vitamin B6, Folsäure(B9), B12, u.a. Die Dosierung geht je nach Laborbefund bis zur Hochdosierung für Vitamine und Spurenelemente. Weitere Massnahmen können möglich werden, je nach Ergebnis der Analysen und Tests.

Welche natürlichen Massnahmen können die Heilung fördern?

Lass dein Lebensmittel Heilmittel
und dein Heilmittel Lebensmittel sein.
(HIPPOKRATES VON KOS, 400 v. Chr.)

Die besste ergänzende Massnahme ist wahrhaftig eine durchgängig, überwiegend schadstofffreie, vollwertige, heilkräftige Ernährungsweise, die nicht durch die "Vorzüge" der klassischen Industriekost ihrer natürlichen und wertvollsten Wirkstoffe bereits beraubt wurde. Vegetarische oder vegane Kost ist hier die erste Wahl für viele Heilungsprozesse bei chronischen Erkrankungen. Wenn dabei in Zukunft besonders die Lebensmittel bevorzugt werden, die vollwertig sind und die Mangelsituationen verhindern oder reduzieren, um so besser. Hier findet man z.B. Infos über einige Zinkhaltige Lebensmittel und auch Vitamin B6 Lieferanten.

Hinzu kommt noch eine Lebensweise, die auch ausreichend Bewegung an frischer Luft und Sonne in möglichst unbelasteter Natur einschliesst.

Welche Labore machen Tests für Nitrosativen Stress

U.a. sind es folgende:

Infos

Links

Videos

Literatur

Siehe auch

Pyrrolurie (HPU/KPU)

Adressen

Multisystemerkrankungen

Amalgam



Beitrag wurde zuletzt am: 21.12.2016 13:54 aktualisiert.


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