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Krankheitsbild > Pyrrolurie (HPU=Hämopyrrollaktamurie)

Alte Bezeichnung KPU

Erkenne ich hier meine Symptome oder Erfahrungen wieder?

Wer hier einige der oben erwähnten typischen Leit-Symptome oder Erfahrungen für eine Pyrrolurie bei sich wieder erkennt und bisher keine konkrete Ursache, Heilung oder nachhaltige Genesung erfuhr, sollte hier weiter lesen.

Was ist Pyrrolurie?

Pyrrolurie ist eine Stoffwechselstörung die erworben oder genetisch bedingt sein kann. Sie kann sich also bereits in der Jugendzeit bemerkbar gemacht haben (Lernstörungen, Essstörungen,...), ohne dass weitere Auffälligkeiten eintraten, oder solche von Medizinern gesucht oder erkannt wurden. Die Symptome erscheinen oft nur sehr schleichend und können durch die Lebensweise auch beeinflusst sein. Pyrrolurie kann aber auch durch Unfälle ausgelöst werden (Verkehrsunfälle etc.), wobei besonders Auffahrunfälle häufig Probleme mit der Halswirbelsäule (HWS) nach sich ziehen. Dadurch werden Störungen im internen Stoffwechsel möglich, die regelmässig toxisch wirkende Stoffe abgeben. Diese internen Stoffwechselentgleisungen können Organfunktionen schädigen oder beeinträchtigen und sind letzlich für die o.a. Symptome verantwortlich, oder mitverantwortlich.

Oft sind hierbei schädliche Stickstoffverbindungen (NO = nitrose Gase) beteiligt, die aggressive Schadwirkungen mitbringen können. Das Immunsystem nutzt diesen Trick sogar für die Mikrobenbekämpfung. Als markant und überproportional auftretend ist der sogenannte Nitrostress festgestellt worden. D.h. es kann zu körpereigenen toxischen Reaktionen kommen, was nach HWS-Traumata nicht selten ist. Mehr darüber findet man z.B. über Dr. Bodo Kuklinskis Homepage oder in seinen Büchern: z.B. Schwachstelle Genick etc. Als weitere Quellen für die typischen Symptome entwickeln sich auch Mangelzustände im Spurenelementebereich. D.h., dass bei Pyrolurie fast immer ein Haupt-Mangel von Zink und/oder Vitamin B6 feststellbar wird.

Was sind die Ursachen für Pyrrolurien?

Als Hauptauslöser wurden festgestellt:

Gibt es Besonderheiten oder Zusammenhänge?

Vitamin B6 Mangel zeigt sich meist durch: Beeinträchtigungen beim Kurzzeitgedächtnis, d.h. Namen merken, Traumerinnerung, ständige Suche von Dingen, oder ihr Verlegen und vergessen geplanter Aktionen sind hierfür typisch.

Der Zinkmangel ist i.d.R. u.a. zu erkennen an weissfleckigen Nägeln, ihrer Brüchigkeit, oder an Rillen, auch Haarausfall, Bauchschmerz, Verstopfung, fehlende Stressbewältigung, häufige Infekte, aber auch Geschmacksveränderungen- oder Störungen sind typisch.

Man sollte auch an Nachbarkrankheitsbilder denken, wie Nitrosativer Stress, Mitochondriopathie, Funksmog oder EMF (Elektro-Magnetische-Empfindlichkeit über Mikrowellen- oder Tetrafunkbelastungen, z.B. durch Mobilfunk, WLAN etc.) Auch sollte Borreliose und keinesfalls Toxine vergessen werden, die sogar über Medikamente aus der Vergangenheit noch wirksam sein können, wegen ebenfalls geschädigter Eigenentgiftungsfunktionen. All diese Krankheits- oder Symptombereiche und weitere hier nicht genannte, sind verbunden über die Begriffe multiple Organerkrankungen, multiple Symptomerkrankungen, bzw. Multisystemerkrankungen. Sie tangieren fast immer Ursachenbereiche mit Bezügen zu Unfällen, Toxinen und Parasiten, und sind nach Ausräumen oder Therapie der Ursachen i.d.R. gut heilbar. Lässt sich die Stoffwechselstörung als Mangel nicht ausräumen, kann es erforderlich werden, die Defizite lebenslang durch Substitutionen auszugleichen.

Sobald Störungen im Magen-Darm-Trakt vorhanden sind, kann darunter auch die Aufnahme der wichtigen Spurenelemte und Vitamine leiden, bzw. die Aufnahme der Ergänzungsprodukte stören oder verhindern, deshalb sind solche Störungen unbedingt ebenfalls zu therapieren (siehe: Darm-Sanierung...). Diese Behandlung sollte über natürliche biologische Weise erfolgen, um keine weiteren Toxine einzuschleusen! Dies gilt besonders bei den häufiger auftretenden Störungen durch den Darmpilz Candida albicans.

Namhafte Ärzte berichten über erkannte Zusammenhänge folgender Krankheitsbilder:
HWS-Syndrom (Ursache und meist als drgl. erkannt), Pyrrolurie (HPU/KPU), "Gelbsucht", Nitrosativer Stress, Hashi(Hashimoto-Thyreoiditis) und neurologischen Erkrankungen (ADS, ADHS, Psychosen...)

Wie lässt sich dieses Krankheitsbild eindeutig diagnostizieren?

Über einen sogenannte KPU-Test. Der Test erlaubt den Nachweis von Kryptopyrrol im Urin und damit die KPU-Diagnose mit großer Sicherheit. Hinzu kommen entsprechende Tests über Vollblutanalysen, welche weitere Vitalstoffmängel erkennen lassen. Auch eine Multi-Element-Analyse (MEA-Tox und Schwermetalle) sollte nie vergessen werden. HINWEIS: Immer Duplikate aller Laborbefunde oder Diagnosen aushändigen lassen, sammeln und versuchen sie zu verstehen bzgl. Besserungen und Therapien!

Welche Ärzte können dabei kompetent helfen?

Alle Ärzte, die sich ganzheitlich orientieren, bzw. Erfahrungen im Formenkreis multikausaler bzw. multisystemischer Krankheitsbilder besitzen, oder mit entsprechenden Kollegen oder Laboren zusammenarbeiten. Helfen kann man sich aber auch selbst, z.B. über ein Ernährungstagebuch, über welches Rückschlüsse auf Unverträglichkeiten oder Vorteile möglich werden.

Welche Therapiearten sind bekannt?

Die wichtigsten sind die, die die Hauptursachen abstellen oder therapieren können. Das ist üblicher Weise eine Meidung jeglicher Schadstoffe in der Umgebung und Ernährung, eine Entgiftung und die Substitution von Mangelelemente wie Zink, Vitamin der B-Gruppe, besonders B6 und B3. Zuerst werden i.d.R. die Spurenelemte aufgefüllt, erst danach die Vitamine. Die Dosierung geht je nach Laborbefund bis zur Hochdosierung für B6, Zink wird üblicher Weise nur entsprechend der Mangelsituation ergänzt! Weitere Maßnahmen können möglich werden, je nach Ergebnis der Analysen und Tests.

Welche natürlichen Maßnahmen können die Heilung fördern?

Lass dein Lebensmittel Heilmittel
und dein Heilmittel Lebensmittel sein.

(HIPPOKRATES VON KOS, 400 v. Chr.)

Die beste Maßnahme ist wahrhaftig eine durchgängig, überwiegend schadstofffreie, vollwertige, heilkräftige Ernährungsweise, die nicht durch die "Vorzüge" der klassischen Industriekost ihrer natürlichen und wertvollsten Wirkstoffe bereits beraubt wurde. Vegetarische oder vegane Kost ist hier die erste Wahl für viele Heilungsprozesse bei chronischen Erkrankungen. Wenn dabei in Zukunft besonders die Lebensmittel bevorzugt werden, die vollwertig sind und die Mangelsituationen verhindern oder reduzieren, um so besser. Hier findet man z.B. Infos über einige Zinkhaltige Lebensmittel und auch Vitamin B6 Lieferanten.

Hinzu kommt noch eine Lebensweise, die auch ausreichend Bewegung an frischer Luft und Sonne in möglichst unbelasteter Natur einschließt.

Welche Labore machen den Kryptopyrrol-Urintest?

U.a. sind es folgende:

Gibt es weitergehende externe Informationen?

Gibt es Literatur zum Thema?

Siehe auch

Nitrosativer Stress (HWS-Syndrom)

Nebennierenschwäche und Burnout


Beitrag wurde zuletzt am: 27.06.2014 aktualisiert.